20.11.2015 in Veranstaltungen von Arbeitskreis Labertal

MdEP Ismail Ertug beim SPD-Ehrennachmittag

 

Der verkehrspolitische Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament und stellvertretende Vorsitzende der OberpfalzSPD, Ismail Ertug, ist der Ehrengast beim Ehrennachmittag des SPD-Ortsvereins am morgigen Sonntag, 22. November, um 14:00 Uhr in der Gaststätte Napoleon. Das Thema seiner Festrede: „Auch im Zeichen der Krise – für die Zukunft Europas!“ Auf dem Programm stehen ferner die Ehrung langjähriger Mitglieder und der Jahresrückblick der SPD-Ortsvorsitzenden und Markträtin Madlen Melzer.

15.11.2015 in Veranstaltungen von Arbeitskreis Labertal

Terminankündigung: 70 Jahre Wiedergründung der SPD im Altlandkreis Mallersdorf - 3

 

Markus Rinderspacher bei der Verleihung des Wilhelm-Hoegner-Preises am 25. Oktober 2015

 

70 Jahre Wiedergründung der SPD im Altlandkreis Mallersdorf: Teil 3

Markus Rinderspacher referiert zu SPD-Ministerpräsident Wilhelm Hoegner und die Bayerische Verfassung

Beim Festakt der SPD im Labertal am 26. November um 19.30 Uhr im Haus der Generationen in Mallersdorf-Pfaffenberg referiert Markus Rinderspacher, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, zum SPD-Ministerpräsident Wilhelm Hoegner und die Bayerische Verfassung. Die  SPD im Labertal feiert den 70. Jahrestag der Wiedergründung der Partei nach dem 2. Weltkrieg. Vor 70 Jahren beauftragte die Besatzungsbehörde Hoegner nach seiner Ernennung als Ministerpräsident, die Bayerische Verfassung vorzubereiten. Hoegner gilt bis heute unbestritten als Vater der bayerischen Verfassung. Weiter erinnert die SPD im Labertal an den SPD-Landtagsabgeordneten Simon Vogl aus Greißing, der vom 01.12.1946 bis 26.11.1950 für den Wahlkreis Niederbayern/Oberpfalz im Bayerischen Landtag saß.

14.11.2015 in Veranstaltungen von Arbeitskreis Labertal

Ausstellungseröffnung in Schierling

 

StD Gerhard Justwan und OStR Roland Diegritz sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt mit Irgendwo auf der Welt…

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 – 2015

SPD Ortsverein Schierling und Schirmherrin MdL Ruth Müller eröffnen Wanderausstellung im Schloss Eggmühl

"Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück...". Mit diesem Lied der legendären „Comedian Harmonists“ leiteten StD Gerhard Justwan und OStR Roland Diegritz musikalisch die Eröffnung der Ausstellung über die Flucht und Vertreibung der Evangelischen Christen und ihrer Ankunft in den Besatzungszonen der westlichen Alliierten  durch die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, MdL, und die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer im BRK-Seniorenheim Schloss Eggmühl ein. Die Wanderausstellung des SPD-Arbeitskreises Großes und Kleines Labertal gastierte auf ihrer Tour durch sechzehn Städte und Gemeinden zwischen Landshut, Straubing und Kelheim von Ende September bis kurz vor Weihnachten für fünf Tage auch in der Marktgemeinde. Ergänzt wird die Ausstellung der Evangelischen Kirche Westfalens durch Schautafeln über die aktuelle Flüchtlingssituation in der Region. Damit spannte sich der Bogen vom großen erzwungenen Auszug aus der geliebten Heimat vor 70 Jahren bis zum Exodus von Millionen von Afrika und Nahem Osten nach Europa.

10.11.2015 in Veranstaltungen von Arbeitskreis Labertal

Terminankündigung: 70 Jahre Wiedergründung der SPD im Altlandkreis Mallersdorf - 2

 

Flucht und Vertreibung verändern das Land – SPD wird immer stärker

Bayern stand nach dem Krieg vor schier unlösbaren Aufgaben bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung. Ein früher und harter Winter, „wohl der härteste Winter der deutschen Geschichte“, bedrohte die  Bewohner vor allem der Städte mit Hunger, Kälte und Seuchen. „Es gab kein Material, um geborstene Mauern zu reparieren, Dächer zu decken, Fenster zu verglasen - und in all dieses Elend obdachloser Verzweiflung strömten bald schon die aus Polen und aus der Tschechoslowakei millionenfach vertriebenen Deutschen hinein“. Bayern musste mehr als 2 Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene aufnehmen. Vor allem die Sozialdemokraten sahen weniger die Probleme als die Chancen für den Wiederaufbau. Viele Probleme wurden aber auch durch Egoismus und mangelnde Organisation zugespitzt. Die CSU war bei weitem nicht die „Flüchtlingspartei“ als die sie sich später ausgibt. Bei den Landtagswahlen 1950 bekam sie dafür die Quittung.

04.11.2015 in Veranstaltungen von Arbeitskreis Labertal

Der AK Labertal bei der Bundesversammlung der Seliger- Gemeinde

 

Die Niederbayern- Gruppe bei der Bundesversammlung der Seliger- Gemeinde: v.l. Christa Naaß, MdEP, Karin Hagendorn, Präsidiumsmitglied Albrecht Schläger, Ingrid Sauer, Rita Hagl- Kehl MdB, Karl Garscha, Bruno Dengel und AK Sprecher Rainer Pasta


„Kriegsende und Neuanfang – Befreiung und Vertreibung vor 70 Jahren“

Der Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, Rainer Pasta aus Geiselhöring, seine Stellvertreterin Karin Hagendorn (Hohenthann) und des Neumitglied Bruno Dengel (Obersüßbach) vertraten als Bayern-Delegierte den SPD-Arbeitskreis Labertal bei der Bundesversammlung der Seliger-Gemeinde vom 30.Oktober bis 1. November in Bad Alexandersbad. Dieses Jahr stand die Tagung unter dem Titel „Kriegsende und Neuanfang – Befreiung und Vertreibung vor 70 Jahren“ und natürlich ging es auch wieder um die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Tschechien. Schon mehrmals wurde die Bitte an die Labertaler herangetragen, durch ihre raumübergreifende Tätigkeit die ruhenden Gruppierungen in Regensburg, Straubing und Passau in einer neu zu bildenden Donau-Allianz wiederzubeleben. Im März 2016 soll nun eine Neugründung unter der Leitung der Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl, u.a. Mitglied im Sudetendeutschen Rat und seit neuestem auch Mitglied in der Seliger-Gemeinde, erfolgen. Im Gegenzug lud der AK Labertal Karl Garscha mit einer Fahnenabordnung der Seliger-Gemeinde zum Festakt „70 Jahre Wiedergründung der SPD im Altlandkreis Mallersdorf“ ein, zumal auch viele sozialdemokratischen Sudetendeutsche als Flüchtlinge die damaligen Ortsvereine personell stark auffüllten. Albrecht Schläger, Mitglied des Präsidiums der Seliger-Gemeinde, wird am 27. November zur Ausstellungseröffnung „Flucht, Vertreibung und Asyl 1945-2015“ in der Schlossklinik Rottenburg referieren.

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