Programmparteitag der LandkreisSPD

Veröffentlicht am 12.01.2020 in Kreisvorstand

Mit dem Motto „mehr WIR als ICH“ startet die LandkreisSPD in den Wahlkampf: Landratskandidatin Rosi Deser (Mitte) unterstützt von Kreisvorstandschaft, Ortsvorsitzenden und Vertretern der StadtSPD.

 

„Vor allem soziale und umweltpolitische Akzente setzen“

Programmparteitag der LandkreisSPD – Verkehrsgemeinschaft Stadt und Land im Fokus

 

Nach der Aufstellung der Kreistagsliste stand am vergangenen Freitag in der Taverne Korfu in Geiselhöring das Wahlprogramm der LandkreisSPD im Fokus. Kreisvorsitzender Martin Kreutz und Landratskandidatin Rosi Deser stellten die Kernpunkte des vom Kreisvorstand erarbeiteten Papiers vor. Nach reger Diskussion wurde das Programm einstimmig angenommen. 3. Bürgermeister Hans Lohmeier aus Straubing bot die Zusammenarbeit in Sachen Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) an und der neue Juso-Kreisvorsitzende, Lukas Reichhardt aus Neukirchen, stellte sich vor.

 

Nach Grußworten der Geiselhöringer Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Unterbezirks-Vorstand Dr. Olaf Sommerfeld machte sich die um die Ortsvorsitzenden und Kandidaten erweiterte Kreisvorstandschaft an die Arbeit. Rosi Deser lobte die neu aufkeimende positive Grundhaltung in Partei und Gesellschaft und forderte mehr sozialen Zusammenhalt. Unter dem Motto „mehr WIR als ICH“ wolle sie im anstehenden Kommunalwahlkampf vor allem soziale und umweltpolitische Akzente setzen. So wundert es auch nicht, dass sich im später beschlossenen Wahlprogramm Umwelt, Energie und Klima sowie Mobilität und ÖPNV ganz oben auf der Agenda finden lassen – natürlich neben den sozialdemokratischen Kernthemen wie Soziale Gerechtigkeit, Bildung, Familienpolitik und Bezahlbares Wohnen. Doch auch die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz, Kultur, Heimat- und Brauchtumspflege haben einen hohen Stellenwert bei den Sozialdemokraten. Die Kommunalen Liegenschaften und Beteiligungen und die Wirtschaftliche Entwicklung liegen der LandkreisSPD genauso am Herzen wie eine Sozialverträgliche Energiewende.

 

ÖPNV darf nicht an kommunalen Grenzen enden

 

In der anschließenden Diskussion brachte Hans Lohmeier, 3. Bürgermeister der Stadt Straubing, den Vorschlag einer Verkehrsgemeinschaft zwischen Stadt und Landkreis ins Gespräch. „Der ÖPNV darf nicht an kommunalen Grenzen enden. Die Bürgerinnen und Bürger wollen den ÖPNV für ihre Belange nutzen, ohne aus kleinteilige politische Strukturen angewiesen zu sein“. Lohmeier forderte ein Überdenken des derzeitigen Angebotes in Stadt und Landkreis: „Es kann doch nicht sein, dass acht regionale Buslinien sich, von Bogen kommend, auf der Chamerstraße durch Straubing kämpfen, wenn es auch die Möglichkeit gibt diese Strecke per Bahn zu bewältigen“. Fritz Fuchs, Kreisrat und Bürgermeister aus Konzell, ging sogar noch einen Schritt weiter und forderte die Überwindung der Landkreisgrenzen in einem Verkehrsverbund mit den Nachbarn. Dieses Angebot wurde von der LandkreisSPD gerne aufgenommen. „Es wird zwar nicht einfach“, so Rosi Deser, „aber wir packen das: Stadt und Land – Hand in Hand.“