Für den Umweltschutz

Veröffentlicht am 03.06.2021 in Ratsfraktion
Listenplatz 2: Eisenhut Josef

Zisterne oder Drosselung der Einleitung in die gemeindliche Kanalisation

Fraktionssprecher Josef Eisenhut informiert die Vorstandschaft über seinen Antrag zur Regenwasserentlastung der Kläranlage

Nachdem der Antrag der SPD auf Bezuschussung von Regenwasserzisternen in der heurigen Sitzung des Finanzausschusses mangels finanzieller Möglichkeit zurückgewiesen wurde, hat Stadtrat Eisenhut sich weitere Gedanken gemacht, die die Überlastung der gemeindlichen Kanäle und die Einleitung von nicht geklärten Wasser in die Laber bei Starkregenereignissen zu verhindern bzw. zu reduzieren.

Wie wichtig eine Reduzierung ist, sieht man daran, dass auch heuer im ersten Quartal bei Starkregenereignissen nicht geklärtes Wasser in der Laber eingeleitet werden musste.

Zur Vermeidung von Fremdwasser in der Kläranlage soll eine entsprechende Auflage bei allen Neubauten (keine An- oder Umbauten) auf den Grundstücken gefordert werden.

Der Antrag, der hoffentlich bei einer der nächsten Stadtratssitzungen behandelt wird, lautet:

Für die Niederschlagswassereinleitung von Neubauten (keine An- oder Umbauten) in die gemeindliche Kanalisation wird künftig grundsätzlich eine Drosselung gefordert, falls nicht bereits eine Zisterne auf dem Grundstück erstellt wurde. Eine Einleitung in die gemeindliche Kanalisation darf dabei maximal mit 0,75l-7sec je 1000 m2 Grundstücksfläche erfolgen.