Erststimme in der Bundestagswahl: Michael Adam gewinnt Stimmen - Ortsverein Geiselhöring gratuliert

Veröffentlicht am 28.09.2009 in Wahlen

Michael Adam im Wahlkampf

Michael Adams Erststimmen-Ergebnis erweist sich als Lichtblick vor dem Hintergrund eines niederschmetternden Wahlergebnisses der SPD bei der Bundestagswahl: Mit 36 Prozent der Erststimmen im Landkreis Regen, und über 22 Prozent im gesamten Wahlkreis, wendet sich Adam beeindruckend gegen die Stimmen-Rückgänge der Gesamt-Partei. In vier Gemeinden gelingt es Adam sogar, den enttrohnten Stimmenkönig der Union, Ernst Hinsken, bei der Stimmenanzahl zu überholen.

Als Direktkandidat fuhr Adam in seinem Heimat-Landkreis ein herausragendes Erststimmen-Ergebnis ein: 35,91 Prozent. »Dieses Ergebnis ist ein Traum«, meinte er gestern Abend, als er wegen eines TV-Termins in Passau war. 30 Prozent wollte er im Landkreis holen. Dass es für ihn ein gutes Ergebnis werden würde, das war den Auszählern schnell klar. Sehr oft gab es auf den Stimmzetteln eine eher ungewöhnliche Kombination: Erststimme für Adam (SPD), Zweitstimme für die CSU.

In vier Gemeinden - Arnbruck, Bodenmais, Langdorf und Frauenau - holte Adam sogar mehr Stimmen als Hinsken. Damit schaffte er im Landkreis rund zehn Prozentpunkte mehr als sein Vorgänger-Kandidat, der bei der Bundestagswahl vor vier Jahren 24,5 Prozent der Erststimmen geholt hatte. Im gesamten Wahlkreis musste sich Adam zwar dem Amtsinaber Hinsken geschlagen geben, der mit gut 55% der Stimmen wieder das Direktmandat holte; jedoch gelang es dem 24järigen Adam, Ernst Hinsken vom Thron des Stimmenkönigs der Union zu stoßen.

Der SPD Ortsverein Geiselhöring gratuliert dem jungen Direktkandidaten zu seinem hervorragenden Wahlergebnis; "Michael Adam hat im Wahlkampf, und mit diesem Ergebnis, Beeindruckendes geleistet, und hat die Wahlkreis-SPD unheimlich gestärkt", so der Vorsitzende Johannes Faden, "Wir verschließen die Augen nicht vor der schwierigen Situation der Gesamt-Partei; mit Michael werden wir jedoch die Zeit bis zur nächsten Wahl nutzen, um die SPD im Wahlkreis weiter voranzubringen, Themen zu entwickeln, und für die Wahl in vier Jahren fit zu machen."

Ernst Hinsken, der als Stimmenkönig der Union enttrohnt wurde, will auf Ursachen-Forschung gehen: Man wolle genau analysieren, wen man nicht gut genug bedient habe, und welche Fehler man möglicherweise im Wahlkampf gemacht hat. Die SPD Geiselhöring rät hierbei, persönliche Versäumnisse nicht außer Acht zu lassen, und gegebenenfalls zeitnah personelle Konsequenzen zu ziehen...

(dieser Artikel verwendet u.a. Informationen aus regio-aktuel24.de und aus dem Bayerwaldboten (Regen))