Ausstellung: Afghanistan

Veröffentlicht am 01.04.2022 in Allgemein

SPD-Ortsvorsitzende Barbara Kasberger und Pfarrer Ulrich Fritsch legten ihr Augenmerk auf die Rechte der Frauen und Mädchen in Afghanistan

 

Frauen und Mädchen in Afghanistan dürfen nun nicht vergessen werden!

Geiselhöringer SPD besucht Fotoausstellung in der Kreuzkirche – Appell an die Bundesregierung

 

Am gestrigen Donnerstag-Abend besuchten Mitglieder der SPD Geiselhöring die Ausstellung von Fotografien aus Afghanistan von Alea Horst in der Kreuzkirche Geiselhöring. Alea Horst ist Menschenrechts-Aktivistin und reist regelmäßig in Krisengebiete wie Afghanistan. Als Berufsfotografin setzt sie auf die Kraft der Bilder. Es sind ausdrucksstarke Momentaufnahmen, die durch die persönliche Nähe der Fotografin zu den Menschen entstehen. Es sind Bilder die Geschichten erzählen.

Die in der Ausstellung in der Kreuzkirche gezeigten Fotografien aus Afghanistan sind nach der Machtübernahme der Taliban 2021 während eines Hilfseinsatzes, an dem Horts teilgenommen hatte, entstanden. „Ich fotografiere nicht aus technischem Interesse oder gar aus einer Laune heraus. Nein, es ist meine Leidenschaft geworden. Fotografie gibt mir die Möglichkeit die Welt so zu zeigen wie ich sie sehe und wie sie mir wichtig ist“, so Alea Horst auf Ihrer Homepage. Unter jedem Bild sind ihre Gedanken zu den Menschen, die auf den Bildern zu sehen sind, niedergeschrieben.

Insbesondere für Frauen und Mädchen hat sich die Lebenssituation dramatisch verschlechtert. Frauen, die gearbeitet oder studiert haben konnten von heute auf morgen nicht mehr in ihre Arbeit oder auf ihre Universität gehen. Mädchen dürfen nur noch bis zur 6. Klasse die Schule besuchen. Wie aus der Presse zu erfahren war haben die afghanischen Behörden in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, dass sie den Zugang von Mädchen zur höheren Bildung in Afghanistan wiederherstellen werden. Doch das Versprechen wurde gebrochen. "Jeder Tag, an dem Mädchen nicht zur Schule gehen, ist ein Tag, an dem ihnen grundlegende Menschenrechte verweigert werden", erklärte Ortsvorsitzende Barbara Kasberger, die selbst Schulleiterin ist. Die Frauen und Mädchen in Afghanistan dürften angesichts des Krieges in der Ukraine nicht vergessen werden, so Kasberger, die fordert: „Die Bundesregierung muss weiter darauf dringen, dass, diese menschenverachtenden Entscheidungen rückgängig gemacht werden und sie muss die Taliban dringend auffordern dafür zu sorgen, dass die Schulen für Mädchen sofort wieder öffnen."

Das Recht von Frauen auf Bildung ist eine der Hauptbedingungen der internationalen Gemeinschaft für Hilfen an die nicht anerkannte Taliban-Regierung. Als die Islamisten im August vergangenen Jahres die Macht übernahmen, hatten sie offiziell wegen der Corona-Pandemie alle Schulen geschlossen. Zwei Monate später durften nur Jungen und einige jüngere Mädchen den Unterricht wieder aufnehmen.

Die eindrucksvolle Ausstellung ist noch bis Ostern in der Kreuzkirche zu besichtigen.

 

 

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