Wahlkampfabschlussveranstaltung

Veröffentlicht am 06.03.2020 in Wahlen

Die Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger (3.v.re.) und Michael Meister (3.v.li.) mit dem „harten Kern“ der SPD-Wahlkampftruppe: Herbert Niederl (li.), Christian Schröter (2.v.li.) , Helga und Alois Janker (re.)

 

„Eigentlich haben wir schon jetzt gewonnen!“

„Rotes Radl“ auch weiterhin unterwegs - To-do-Liste für die Ortsteile – Ziel: absolute Mehrheit verhindern

Die Kommunalwahl steht kurz bevor und so blickte die Geiselhöringer SPD am Donnerstagabend in der Taverne Korfu bei ihrer Wahlkampfabschlussveranstaltung auf die letzten sechs, sehr intensiven Wochen zurück. Auch hier beschritt die SPD neue Wege: Mit einer kurzweiligen Bilderschau ließen die Sozialdemokraten ihre Veranstaltungen und Aktionen Revue passieren, stellten die beteiligten Kandidaten vor und fassten die angesprochenen Themen zusammen. Dabei entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die weitere Arbeit im Ortsverein und wichtige Themen für die Zukunft, unabhängig wie die Wahl letztendlich ausgehen wird. „Wir sind zusammengewachsen, wir wissen wer welche Impulse liefern kann und wir können uns aufeinander verlassen. Eigentlich haben wir schon jetzt gewonnen“, so die Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Michael Meister.

Ja, es ist ein intensiver Wahlkampf, den die kleinste Partei in Geiselhöring derzeit liefert. Im Gegensatz zu manch größerem Mitbewerber ist die SPD im Stadtbild sichtbar und hat mit ihren Aktionen unter dem Motto „Die Zukunft beginnt vor Ort“ viel Aufmerksamkeit erregt und kann 20 Kandidaten ins Rennen führen. Dabei scharte sich ein „harter Kern“ um die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Michael Meister. „Dass nicht immer alle überall dabei sein können ist ja selbstverständlich. Aber es hat sich schon gezeigt auf wen man sich verlassen kann und wer eigene neue Impulse einbringt“, so Barbara Kasberger. So beschritt die SPD mit dem „Roten Radl“ neue Wege der Einbindung der Ortsteile. An neuen Stationen sammelte sie Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, um den jeweiligen „Ortsteil aufblühen“ zu lassen. Die gute Resonanz bewog die Vereinsführung diese Aktion auch nach der Wahl, natürlich nicht wöchentlich, aber in überschaubaren Abständen, weiterzuführen. „Es geht ja auch um die ganz kleinen Orte wie Dettenkofen, Malchesing, Klein-/Großaich, Groß, Tuffing oder Helmprechting. Auch hier wird die SPD im Laufe des Jahres aufschlagen und das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen“, so Michael Meister. Aus den Ergebnissen wird die SPD eine „Todo-Liste“ erstellen und den zukünftigen Stadträten zu deren Arbeit an die Hand geben. Auch für die kommenden „SPD im DIALOG“-Veranstaltungen haben sich viele neue Themen ergeben.

Großen Erfolg hatten die Kompost-Blumensamen-Aktionen am Wertstoffhof, berichteten Helga Janker und Herbert Niederl. Auch die Stadtplatz-Aktionen blieben nicht ohne Widerhall. Auch wenn es nicht gelungen ist für zwei Stunden dem Verkehr ein paar Quadratmeter abzutrotzen – alle Anträge hierzu wurden seitens der Stadt als zu gefährlich abgelehnt – war die SPD doch sehr präsent. Als erste Erkenntnis blieb den beteiligten Kandidaten im Sinn, dass es mit der Attraktivität des Stadtplatzes bereits weit „5 nach 12“ ist und bald etwas geschehen muss, unabhängig wie es mit der Umgehungsstraße weitergeht. Besondere Resonanz erfuhr der Radler-Treff und die Begehung zur Barrierefreiheit. Hierzu informierten Christian Schröter und Alois Janker.

Die von der SPD geplanten Ortsbegehungen konnten nur eingeschränkt stattfinden. „Im Industriegebiet und im Baugebiet sowie an der Hackschnitzelheizung der Schule konnten wir uns informieren bzw. offene Fragen klären. Diese Aktionen nutzten vor allem die jungen Kandidaten Ludwig Kerscher und Franziska Krinner um sich zu informieren. Die Anträge zur Besichtigung der Baustellen ´Feuerwehrhaus´ und ´Kindergarten´ hat die Stadt bis heute nicht beantwortet“, beklagte Michael Meister die fehlende Kooperationsbereitschaft der Stadtführung. Viele, vor allem Auspendler nach Regensburg, hat die Postkartenverteilung am Sünchinger Bahnhof überrascht. „Wir wollten die Betroffenen da abholen, wo wir sie direkt mit unseren Ideen zum ÖPNV, speziell mit der Anbindung an den RVV, antreffen können“, so Barbara Kasberger zum Hintergrund der Aktion.

„Nun hoffen wir, dass die Wählerinnen und Wähler unser Engagement auch mit der Vergabe von Stimmen honorieren und wir die absolute Mehrheit der Mitbewerber verhindern können – Koalitionen und Kompromisse, Aufeinander-zu-gehen und gemeinsame Lösungsansätze sind allemal besser als das uneingeschränkte Schalten und Walten einer einzelnen Gruppierung“, so Michael Meister. Er und seine Vorstandskollegin Barbara Kasberger freuten sich sehr, das Kernteam der Geiselhöringer SPD um ein paar Personen vergrößert zu haben und mit Christian Schröter und Franz Bumes auch zwei parteiunabhängige Kandidaten enger einbinden zu können.