Offener Antisemitismus bei "Friedliches Geiselhöring"

Veröffentlicht am 02.08.2025 in Allgemein

Religiöse wie politische Propaganda bedient sich seit jeher – neben dem gesprochenen oder geschriebenen Wort – auch visueller Mittel zur Diffamierung des vermeintlichen Gegners.

So kann die traditionelle Judenfeindschaft bzw. der moderne Antisemitismus auf ein ganzes Arsenal spezifischer Bilder von Juden und Judentum zurückgreifen, die über die Jahrhunderte hinweg gleichsam kodifiziert wurden und aufgrund ihres „Wiedererkennungswertes“ immer wieder – in jeweils modifizierter Form – aktualisiert werden können.*

Vor dieser bewussten wie unterbewussten Wirkungsmächtigkeit warnt „Geiselhöring bleibt bunt“ im Kontext des Kommentars der „Freien Wählergemeinschaft Friedliches Geiselhöring“ zum GSW-Vortrag zur Windkraft in Geiselhöring.

Besonders in bildungsfernen Gruppen wird das Bild zum Hauptmedium für den Transport antisemitischer Klischees. Eine einzige Zeitungskarikatur hat dabei oft eine vergleichbare, wenn nicht sogar größere Wirkung als ein ganzer Leitartikel.

*aus: Antisemitische Karikaturen und Cartoons, von Johannes Valentin Schwarz (aus der Didaktikmappe zur Ausstellung: Antijüdischer Nippes, populäre Judenbilder und aktuelle Verschwörungstheorien, JMH – 2005)

 

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