Leserbrief

Veröffentlicht am 06.03.2020 in Wahlen

Es ist schon lange alles gesagt

 

Zum Leserbrief von Eva Hack im Straubinger Tagblatt/Laberzeitung „Auf ein Wort“ vom 5.3.2020:

Bereits Anfang Dezember 2018 – also weit abseits der Kommunalwahl – lud die Geiselhöringer SPD die Interessengemeinschaft (IG) „Haindling-Nord“: Nein – „Regionaltrasse“: Ja. Zum Dialog ein. Hier konnten beide Seiten in Ruhe ihre Standpunkte austauschen und wer fähig war zuzuhören, der konnte schon dort die Position der SPD zur Umgehung erfahren: Gerade beim Thema Umgehungsstraße zeigt sich die Zerrissenheit der Bevölkerung – setzen die einen auf die große Lösung „Haidling-Nord“ mit allen ihren Nachteilen, favorisieren andere eine enge Umgehung Hainsbachs mit Anschluss an die Regionaltrasse als Lösungsansatz. Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, geht dieser Konflikt auch durch die SPD und somit ist jeder Stadtrat bisher – und auch in Zukunft – bei seiner Entscheidung nur seinem eigenen Gewissen verantwortlich. Einen Fraktionszwang oder das „Diktat der Partei“ gibt es bei uns nicht und wird es auch weiterhin nicht geben. Mehrheiten für oder gegen eine Straßenbaumaßnahme mussten und müssen auch in der kommenden Legislaturperiode von den im Stadtrat vertretenen Parteien verhandelt oder organisiert werden. Jammern und unbegründete Vorwürfe sind hier wenig hilfreich. Ansprechpartner für irgendwelche Kritik sind die jeweiligen Mandatsträger mit ihrem ureigenen Abstimmungsverhalten. Leider scheint, und das haben wir auch im Dezember 2018 schon befürchtet, die Frage zur Umgehungsstraße wieder alle anderen Themen, die zur Weiterentwicklung Geiselhörings nötig sind, zu überdecken und damit die Chancen für einen objektiven Ideenwettbewerb zu minimieren.

 

Barbara Kasberger und Michael Meister

SPD-Ortsvorsitzende und Stadtratskandidaten